Ernährungswissenschafterin Cornelia Führer gibt Einblicke in ihren Arbeitsalltag und warum Nutrition Logs nicht mehr wegzudenken ist.
Stelle dich kurz vor und erzähle wie du Ernährungsberaterin geworden bist und was dich motiviert?
Meine Name ist Cornelia Führer, ich bin studierte Ernährungswissenschafterin und Dipl. Ernährungsberaterin nach der Traditionellen Chinesischen Medizin. Nach meinem wissenschaftlichen Studium habe ich nach einem ganzheitlichen Ansatz gesucht, der mich in meiner Arbeit unterstützen kann: So bin ich ergänzend zur TCM gekommen.
Mich motiviert, wie viel Positives bereits kleine Veränderungen bei meinen Klientinnen und Klienten bewirken können. Mir ist eine ganzheitliche Betrachtung des Lebensstils und der Gesundheit meiner Klientinnen und Klienten besonders wichtig, da es viele Faktoren gibt, die mit unserem Ernährungsverhalten in Verbindung stehen. Ebenso habe ich durch langjährige Erfahrung selbst lernen dürfen, wie wichtig die individuelle Betrachtung der Person und der Empfehlungen für diese ist. Theoretisches Wissen kann man sich auch aus Fachbüchern aneignen, aber die persönliche Wohlfühlernährung zu finden klappt meist nur in der gemeinsamen Arbeit.
Hast du ein spezielles Fachgebiet?
Ja, besonders habe ich mich auf vegetarische und vegane Ernährung spezialisiert. Weiters sind Themen wie Abnehmen, eine langfristig gesundheitsfördernde Ernährung aufbauen und auch Nährstoffchecks tägliche Begleiter.
Wie sieht ein typischer Arbeitstag bei dir aus?
Das kann sehr unterschiedlich sein & ist sehr breit gefächert, was meine Arbeitstage natürlich sehr abwechslungsreich gestaltet. Da ich zu 90 % online arbeite, stehen täglich E-Mail-Antworten und WhatsApp-Betreuungen meiner Coaching-Klientinnen und Klienten, sowie Check-ups über das Online-Ernährungsprotokoll Nutrition Logs an.
Natürlich Vor- und Nachbereitungen von Beratungsterminen und, am wichtigsten, die Online-Beratungstermine selbst. Außerdem ist das Literaturstudium und die Aufbereitung von aktuellen Beratungsunterlagen ebenso wichtig, damit immer alles auf dem neuesten Stand ist. Für die Rezeptentwicklung hätte ich nun gerne wieder etwas mehr Zeit, natürlich ist auch das Teil meiner Arbeit. Wenn ich in Österreich bin, biete ich außerdem geblockt BIA-Messungen an, diese finden dann in einer Ordination mit einer kooperierenden Ärztin in Hollabrunn (NÖ) statt. Heutzutage gehört auch der Social-Media-Auftritt, sowie Blogartikel und Newsletter zu den Aufgaben einer Ernährungsfachkraft.
Wie ist Nutrition Logs in deinem Arbeitsalltag integriert und wie erleichtert es die Beratung?
Ich kann mir Nutrition Logs nicht mehr aus meinem Arbeitsalltag wegdenken, ob nun für die begleitende Coachingbetreuung oder den Einsatz für Einzelberatungen.
Für meine Klientinnen und Klienten ist es ebenfalls eine Erleichterung, da sie sowohl vom Computer zuhause aus als auch unterwegs vom Handy alles mühelos eintippen können.
Besonders liebe ich die Fotofunktion, da sie mir einerseits einen Einblick auf genutzte Produkte meiner Klientinnen und Klienten gibt, als auch ermöglicht, dass Portionsgrößen und die Umgebung der Mahlzeiten besser eingeordnet werden können. Nicht selten habe ich so Klientinnen und Klienten dabei „erwischt“, dass sie vor dem Laptop oder dem Fernseher essen, ohne dass sie es mir jemals verraten hätten 😉.
Sehr wichtig sind auch die Zeitstempel, Schlaf- und Wachzeiten, sowie die Zeile für Nahrungsergänzungen und Medikamente - so werden diese Angaben seltener vergessen und auch deren Relevanz hervorgehoben.
Meine Klientinnen und Klienten lieben die Kommentarfunktion, in welcher ich ihnen direkt Feedback gebe und nutzen auch den wöchentlichen Überblick gerne für Fragen.
In jedem Fall ist Nutrition Logs eine enorme Bereicherung für meinen Arbeitsalltag. Es bietet mir mehr Optionen zur Einordnung und Beobachtung, spart Zeit und lässt sich auch wunderbar live in die Beratungsstunden integrieren, indem man gemeinsam das wöchentliche Protokoll gesprechen kann.
Was waren die größten Herausforderungen bevor du Nutrition Logs verwendet hast?
Früher habe ich Tabellen zum Ausfüllen versendet, die nicht selten dann ausgedruckt und handschriftlich ausgefüllt wurden. Hier online Feedback zu geben war immer mühsam und das Hin- und Hersenden von Dokumenten per E-Mail außerdem sehr zeitaufwendig.
Die handschriftlichen Protokolle waren oft unvollständig und teilweise unleserlich. Der Zeitaufwand für Rückmeldungen war deutlich größerer.
Wie reagieren deine Kundinnen und Kunden auf das Ernährungstagebuch Nutrition Logs?
Bisher waren alle begeistert davon, wie praktisch und einfach es zu handhaben ist. Sogar jene, die meinten, dass sie mit Computern nicht bewandert sind, kamen super damit zurecht.
Was würdest du dir von Nutrition Logs noch wünschen?
Ich würde mir noch eine extra Eingabemöglichkeit für wöchentliche Reflexionsfragen- und Antworten wünschen. Dann wäre alles in einem Programm vereint und ich würde mir noch ein paar extra E-Mails sparen.
Welche Botschaft ist dir beim Thema Ernährung besonders wichtig?
Fokussiere und konzentriere dich auf dich selbst, auf das, was du dir wünscht und was dir gut tut. Schau nicht zu viel links und rechts und vergleiche dich mit anderen. Wir sind alles verschieden: Was für den einen funktioniert, muss nicht für den anderen gelten.
Sei außerdem vorsichtig, wo du dir deine Ernährungsinformationen holst, gerade im Social-Media- und Influencer-Zeitalter werde ich nicht müde dies zu erwähnen.
Mag. Cornelia Führer, BA
Ernährungswissenschafterin, Ernährungsberaterin nach der Traditionellen Chinesischen Medizin
Web: www.eatwhatfeelsgood.net